Geboren in Mettingen (Deutschland). Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitet sie in einem Büro. 1921 heiratet sie. Nur vier Jahre nach der Hochzeit verliert sie ihren Mann, kurz darauf auch ihren Vater. Es scheint ihr, als machten sich die Verstorbenen in Träumen und durch Geräusche bei ihr bemerkbar. Sie glaubt mit ihrem verstorbenen Mann mit Hilfe einer Buchstabentafel kommunizieren zu können. 1926 lernt sie ihren zukünftigen Ehemann kennen und zieht mit ihm nach Berlin, wo beide eine Kinoagentur betreiben. Nach dem Krieg trennen sie sich. Verstärkt beginnt sie nun sich für okkulte Praktiken zu interessieren. 1950, bei der Kontaktaufnahme mit ihrem verstorbenen Mann, schaltet sich nach ihren Angaben ein Fremder ein: „Siwa, der Gott der Inder und Mongolen“. Unter seiner Führung beginnt sie zu zeichnen. Es entstehen hunderte Bleistift- und Farbstiftportraits von Toten, Geistern, Göttern, imaginären Urwelttieren und Runen sowie Schriften über Reisen zum Jupiter und anderen Planeten und deren Schöpfungsgeschichte. In dem Buch „Unkontrollierbares Universum“ schreibt sie ihre Visionen nieder.