Foma Jaremtschuk

1907 - 1986

  • ohne Titel, Tusche und Buntstift auf Papier, 44,8 x 33,9 cm
  • ohne Titel, undatiert, Bleistift auf Papier, 19,6 x 26,7 cm
  • ohne Titel, undatiert, Bleistift auf Papier, 19,5 x 26,2 cm
  • ohne Titel, Tusche auf Papier, 47 x 30,5 cm
  • ohne Titel, Tusche auf Papier, 29,8 x 41,5 cm
  • ohne Titel, Tusche auf Papier, 29,3 x 40,6 cm

Foma Jaremtschuk wird 1907 in einem abgelegenen sibirischen Dorf geboren. Er lernt nie Zeichnen und schließt lediglich die 3. Klasse einer dörflichen Grundschule ab. Sein weiteres Schicksal ist bis zu seinem 29. Lebensjahr unbekannt. 1936 wird er, unter Stalin, der „Verleumdung der UdSSR“ beschuldigt und in ein Arbeitslager eingewiesen, wo man ihn 1947 für wahnsinnig erklärt. Er wird in eine geschlossene Psychiatrieanstalt überführt. Dort entstehen in einer Zeitspanne von elf Jahren Tusche- und Bleistiftzeichnungen, die neben stark expressiven Figuren gleichzeitig harmonische Weltraumszenarien und dunkle Wesen einer fremden Welt zeigen. Nach der Verlegung in eine weitere Anstalt für besonders schwer kranke und tobsüchtige Patienten stirbt Jaremtschuk 1986.